26.11.2009 // Im Norden mit Sunrise Avnue
Aloha Routine! Es ging mal wieder los, und zwar am Montag Morgen um 7.00 Uhr: Koffer packen, Bus einladen, DVD´s nicht vergessen (dieses Mal waren keine Disney-Filme dabei, weswegen ich uns jetzt einfach mal ein dickes Plus gebe) und ab auf die Autobahn. Trotzdem waren wir natürlich aufgeregt und von der Tour mit den All American Rejects immernoch ordentlich euphorisiert und wir wollten unbedingt wieder auf die Bühne, nachdem die ganze Band samt Crew die Woche vor der Tour komplett von Grippe ans Bett gefesselt war. Nein, keine Schweinegrippe. Wenn dann eher Schafegrippe...
Für uns ging es erstmal nach Kiel. Diese Stadt sieht irgendiwe immer verregnet und kalt aus. Wir sollten da wirklich mal im Sommer spielen... Am nächsten Tag in Hamburg fühlten wir uns etwas komisch, da wir erst zwei Wochen vorher in der gleichen Halle gespielt hatten und alles so vertraut war. Das Catering war allerdings besser (das darf man bei uns ja nie vergessen) und wir hatten angenehm viel Zeit für einen Soundcheck. Nach und nach ließen sich auch die Jungs von Sunrise Avenue mal blicken, sehr nette und etwas zurückhaltendere Kerle, auf der Bühne aber totale Rampensäue.
Nach der Show und unserer täglichen Arbeit am Merchandise-Stand sind wir (wie kann es auch anders sein) natürlich schön feiern gegangen. Obwohl es eigentlich ein kalter, ungemütlicher Dienstag Abend war, waren einige Clubs auf dem Kiez recht gut gefüllt. Spätestens nachdem wir alle da waren und wie für 30 Leute getanzt, gejubelt, getrunken und geblödelt haben. Von Aktionen, wie z.B. sich zu fünft gleichzeitig in einer Fotobox fotografieren zu lassen, und um 7 Uhr morgens in nem Club Dart zu spielen, war alles drin (Somit ein dickes Rockerplus!).
Das kann man sich aber auch mal gönnen, wenn der nächste Tag ein "wir-müssen-uns-alle-auskurieren-off-tag" ist. Daran haben wir uns auch gehalten. Erstmal Ausschlafen, dann gut frühstücken, dann relaxt zur Alster, dann gut essen und wieder essen:-).
Glücklicherweise war gerade der Dom in Hamburg. Das ist eine riesige Kirmes. Das konnten sich einige von uns auch nicht nehmen lassen. Somit haben unsere Crew und Jo fast alles dort ausprobiert: Achterbahn, Geisterbahn, Schießbude u.v.m.. Insofern ein perfekter Tourauftakt!
Ich für meinen Teil musste ins Bett und einiges auskurieren, um für die nächsten Tage wieder top fit zu sein (Somit für mich ein Rockerminus). Danach gings über Bremen nach Berlin...
Charly
29.11.2009 // Im Osten mit Sunrise Avenue
Freitag der 13. und Konzerte
Die vierte Show der Tour fand in Berlin statt. Am Freitag den 13.! Wie könnte es auch anders sein, kam die totale Panik... Auri ging es an dem Tag gesundheitlich richtig schlecht, sodass wir uns entschieden, das Set um zwei Songs zu kürzen. Natürlich wurde das Publikum trotzdem gerockt. Danach ging es für Auri mit unserer Tourmanagerin Dolores direkt ins Krankenhaus während wir im Huxley´s (Name des Clubs) die Stellung hielten. Wir trafen uns dann alle gemeinsam wieder im Hotel, gegen 2 Uhr morgens. Eine erholsame Nacht in weichen Betten folgte (ich erwähne das extra, weil das auf der Tour nicht ganz so häufig war ^^) und dann gings weiter nach Leipzig. Ich wurde ganz schön überrascht. Zum Einen, hatte ich vor Ort ein Interview, und zwar alleine, ohne die anderen Mädels, was schon sehr merkwürdig war aber auch irgendwie cool, und zum Anderen bekam ich einen Überraschungsbesuch von meinem lieben Artist Manager für DrumCraft, dem Robert! Der blieb zwar nur ganz kurz, aber überhäufte mich mit Merchandise Geschenken von meiner Schlagzeugmarke. Das Konzert verlief TOP, wir selber wurden von Show zu Show besser und eingespielter. Nach Leipzig folgte ein Off-Day, also ein freier Tag, den wir mit der Heimfahrt verbrachten. Eine Nacht im eigenen Bett und weiter gings... Darüber erzählt euch die Jo in ihrem Blog! Viel Spass!
Trish
05.12.2009 // Im Westen mit Sunrise Avenue
Nach einem langem erholsamen Schlaf fanden wir uns wieder im Tourbus zusammen und fuhren los nach Neu-Isenburg. Alles lief super, mittlerweile waren wir nun wirklich im Ablauf des Tourplans drin. Spannend wurde es dann am folgenden Tag. Das Konzert in der Heimatstadt, mit allen Stamm-Fans, Freunden, Familie und natürlich der Plattenfirma. Da man natürlich allen vor der Show Hallo sagen will, viel Gesprächsbedarf hat und an dem Abend auch noch besonders viel Gas auf der Bühne geben will, sind Konzerte während einer Tour in der eigenen Stadt immer mit Abstand die Unentspanntesten. Nach nur 10 Minuten Heimweg (ganz komisches Gefühl!) gings wieder ins Bett (Rockerminus?). Ein Off-Day in Köln ließ uns allen etwas Zeit wichtigen Kram zu erledigen, der einige Wochen auf uns warten musste. Arzttermine, Frisörtermine, Briefe abschicken, Fotoshootings(?!) und Wäsche waschen.
Erst am Tag darauf ging die Tour weiter und für mich war der Tag schon morgens direkt nach dem Aufstehen ein besonders geiler Tourtag. Mein Geburtstag! Vor der Show lief alles ziemlich ruhig ab, auch wenn die gute Laune durch meine besonders beschissen aussehende weiße Geburtstagsbrille besonders betont wurde (ich finde kein Foto...zum Glück!). Wir freuten uns auf einen gemeinsamen Sekt nach dem Konzert und bereiteten uns auf das Konzert vor. Beim Treppenaufstieg zur Bühne meinte ich noch beiläufig zu meinen Mädels: “Erwähnt das nicht auf der Bühne...lasst es einfach sein.“ Zustimmendes Lächeln und Nicken. Als ob! Charly ging wie immer zum vierten Song zum Klavier und ich wartete auf die ersten Töne von Come Out Now. Klang aber komischerweise wie Happy Birthday. 1500 Leute fingen an zu singen und mir blieb nichts anderes übrig als mir das mit einer Mischung aus Scham und Überwältigung anzuhören. War letztendlich doch ziemlich geil!
Die Party ging weiter: Backstage wurde ich mit einer riesen Torte, Kaffe, Sekt und Muffins überrascht. Ich hatte grade das letzte Stück Torte mit ganz viel Sahne im Mund als es an der Tür klopfte. 3/5 von Sunrise Avenue kamen herein, sangen dreistimmig Happy Birthday (ich finde finnischem Akzent im Englischen echt cool) und überhäuften mich mit Geschenken. Alkoholisches und Süßes. Perfekte Mischung!
Die Party ging weiter Teil II: Im Bus auf dem Rückweg ließ ich es mir nicht nehmen, bei jedem Song aus dem Radio lauthals mitzugrölen und nach spätestens 10 Minuten konnte ich den Rest der Band überzeugen, dass Mitsingen die einzige Möglichkeit war die anderthalb Stunden Fahrt mit mir zu überstehen.
Es war ein toller Tag! Ich bedankte mich für die netten Geburtstagswünsche am Merchstand und per Email, danke Dolores für den Kuchen und dem Rest der Crew für die fette Party. Yeehaa!
Jo
09.12.2009 // Im Süden mit Sunrise Avenue
Nach einer weiteren Nacht zu Hause ging es am Freitag nach Saarbrücken.
Die Garage in Saarbrücken hatte sehr angenehme Backstageräume und ein sehr leckeres Catering! Dafür war die Bühne sehr klein, aber es muss ja alles im Gleichgewicht sein ;). Der Gig war sehr angenehm, sehr routiniert und viel zu schnell vorbei.
Im Hotel schauten Charly und ich uns noch lange eine etwas andere Reportage zum Mauerfall an – wie gerne wäre ich am Jahrestag in Berlin gewesen. Aber der Tourstart in Kiel war ein sehr guter Ersatz!
Das Forum in Ludwigsburg war ganz nahe am Schloss Ludwigsburg. Während Charly und Johanna ein Interview gaben, spazierte ich durch die Herbstkälte bis zum Schloss und betrachtete den kahlen, von Frost durchzogenen Schlossgarten. Mächtig thronte vor ihm das Schloss und um dieses liefen begeisterte Touristen, die sich vor ihm fotografierten ließen.
Zurück im Forum hatte der Soundcheck schon fast angefangen und ich musste mich beeilen.
Die Backline wurde in einem riesigen Aufzug zur Bühne gefahren. Johanna und ich fuhren nach dem Auftritt mit zurück und waren fasziniert davon, dass der Aufzug größer als Jo´s Wohnzimmer war... ei was man alles erlebt auf Tour *ernstnick*.
Da ich einen Clown gefrühstückt hatte UND mit Peter Lustig geduscht hatte, hab ich auf der Bühne nur Mist gemacht. Zum Intro von "On The Ground" habe ich so dämlich gepost, dass mir mein Bass von der Schulter gerutscht ist. Ich bin lachend über die Bühne gelaufen und dank dem Funksystem, bin ich bis zu unserem Backliner gekommen, um ihm "Hallo" zu sagen. Das war bei einem der Gigs zuvor zu einem Ritual von uns geworden. Ab jetzt werde ich bei jedem Gig, bei dem er dabei ist, zu ihm gehen um ihm "Hallo" zu sagen.
Nach dem Gig war der Schalk noch nicht komplett aus meinen Gliedern verschwunden. Ich habe diesmal Flyer am Ausgang verteilt – im Wettrennen mit einem unser engagiertesten Streetteamern. Als ich nur noch eine Hand voll Flyer hatte, habe ich mit dem nächsten an mir Vorbeikommenden "Schwarzer Peter" gespielt. Auf einem Flyer war ein Autogramm von mir und er sollte ziehen. Er zog ihn nicht, aber weil ich so großzügig bin, unterschrieb ich ihm seinen Flyer ;).
Die nächste Vorbeikommende zog die "Schwarze Aurora" gleich und somit war dieses Spiel vorbei. Aber ein Neues begann: Die letzten 5 Flyer um die Wette mit dem Streetteamer verteilen. Gaaaanz knapp habe ich gewonnen! Aber auch nur, weil mir der letzte Flyer von jemandem abgenommen wurde, der schon einen hatte. Eigentlich also Fuscherei... aber solch böse Taten geben doch sicher ein Rockerplus, oder?
Nach all dieser Aufregung fuhren wir zu McDonald´s um da noch etwas mehr Aufregung zu verbreiten, was uns auch grandios glückte! Danach ging es nur ganz knapp an Stuttgart-Stammheim vorbei zum Hotel, neben dem ein McDonald´s stand. Nein, nochmal ging es da nicht rein sondern ins Hotelbett. Zumindest für den Rockerminusteil von uns. Der Andere feierte noch etwas in einem der Zimmer.
Der nächste Morgen brachte eine kleine Überraschung, denn im Foyer des Hotels beim Auschecken wurde unser Backliner von einem Trupp streng marschierender Polizisten nach unten gebracht. Naja... eigentlich war es mehr ein Zufall, dass sie gemeinsam runter kamen. Aber wir haben es nicht so mit eigentlich!
München war der letzte Auftritt dieser Tour. Charly trug ein Sunrise Avenue Shirt zum Zeichen unseres Dankes. Das letzte Mal für dieses Jahr auf der Bühne und das letzte Mal vor dem wundervollen Sunrisepublikum! Sunrise Avenue überraschten uns während ihrem Auftritt, da alle 5 unsere Shirts trugen. Nach dem Auftritt wurde sich herzlich verabschiedet, noch viel gelacht und Autrogramme ausgetauscht.
Hiermit bedanken wir uns noch einmal bei Sunrise Avenue für diese wundervolle Tour, VIELEN DANK!
Aurora
04.11.2009 // Ich bin wieder dabei!
Der erste Gig seit 5 Monaten ohne Schmerzen in meiner Hand und der erste Gig seit drei Monaten zusammen mit meinen Hühnern. Und das Ganze auch noch in der Schweiz – in der französischen Schweiz!
Freitagmorgen, für echte Rockstars viel zu früh, aufgestanden um zum Gig zu fahren. Wir haben uns einen kleinen Bus gemietet, den Charly mit selbstgemalten Plakaten gleich heimisch einzurichten verstand. An der ersten Raststätte begann dann das Phänomen Schwarz Schaf – Charly und ich teilten uns als Essen einen großen Gemüseteller... Nur Gemüse aller Art und das als Rockstars? Neee, schonmal das erste Minus!
An der Grenze zu der Schweiz ging es weiter: Wir hielten freiwillig an um dem Zoll zu sagen, was wir an Merchandise dabei hatten, damit auch bloß alle Steuern abgezogen werden! Furchtbar... es geht Bergab mit uns...
Aber eigentlich ging es ja bergauf! Und durch viele Tunnel - die Schweiz beherbergt ja so einiges an Berg!
Auf der Fahrt montierte Charly kurzerhand ein Fenster ab, anstatt es wie geplant zu öffnen. Das selbstverständlich während der Fahrt auf der Autobahn. Aber ein echter Rocker lässt sich nie vom Randalieren abhalten!
In Yverdon Les-Brain (nicht ganz das Gehirn... aber so ähnlich) angekommen haben wir sofort aufgebaut und konnten trotz riesigem Hunger nur zwischendurch ein wenig Baguette mit schweizer Käse essen. Eine lustige Mischung aus typisch schweizer und typisch französischem Essen. Nach dem Soundcheck, als es ans warme Essen ging, wurde uns sogar ein Wein gereicht! Ein Lieblicher, der so der Lieblichste war, den wir je getrunken haben (ich natürlich nicht, echte Rockstars trinken kein Alkohol!).
Vor dem Auftritt lernten wir von unser Schweizer Vorband, dass man sich dortzulande nicht "viel Glück" sondern "Scheiße" wünscht. Das gefällt uns gut und ab jetzt wünschen wir uns vor jedem Gig lauthals "SCHEEEIIIIIIIISSEEEEE!" - Rockerplus?
Die Show war sehr lustig. Charly hatte eine riesige Freude daran, die Ansagen auf Englisch zu machen, auch wenn die meisten Schweizer kein Englisch sondern nur Französisch konnten und unser Französisch ist... gebrochen... Ich meine, wir alle vier hatten Französisch in der Schule aber keinem von uns gelingen drei sinnvoll aneinander gereite Sätze, die länger als zwei Worte sind außer Charly, die einen Artikel über Ludwig den 14. damals mit Trish zusammen auswendig lernte und ihn immer noch aufsagen kann. Aber das zählt nicht! Und der einzige Satz in Französisch, den ich sprechen kann, wollte ich den Schweizern nicht entgegen werfen...
Nach der Show wurde fleißig Merch verkauft und sehr viele Schweizer hatten eine richtige Freude daran ihr Deutsch zu trainieren, indem sie mit uns Deutsch im lustig französischen Akzent sprachen.
Danach haben wir mit allen Mitteln versucht, die Rockerminuse wieder auszugleichen: Neben unserem Hotel war ein McDonalds! Dieser machte jedoch um 2h zu und wir hatten 2:05h. Dafür hatte der McDrive noch auf. Wir vier haben uns also in Zweierreihen gestellt und sind in den McDrive einmarsch... reingefahren! Laute Hupgeräusche und ein Aufheulen des Motors aus Charlys Mund konnte die Frau am Schalter jedoch nicht davon überzeugen, dass wir ein Auto waren... und sie ließ uns nichts bestellen. Also holte Johanna unseren Tourbus, harharhar!
Jo rangierte den Bus millimetergenau durch den viel zu engen McDrive und ich lief vorne weg mit der Bandkasse gefüllt mit schweizer Franken, die ausgegeben werden wollten!
Der Triumph über den McDrive wurde im Hotelzimmer gebührend gefeiert und danach wurde eine süße Reportage über Babyfrettchen geguckt.... Und weg sind die gesammelten Rockerplusse... mist!
Die Fahrt zum Gig nach Saarwellingen im Saarland war recht entspannt, wenn auch unter Zeitdruck und mit doofen Vollsperrung wichtiger Autobahnabschnitte auf unserer Route! Und dazu sei erwähnt, dass der schweizer Zoll irgendwie Samstags nur schwer davon zu überzeugen war, uns Geld abzunehmen... Um nicht zu sagen: Ich lief über eine halbe Stunde von Büro zu Büro bis ich wen fand, der zwar mit der ganzen Band und Rockmusik und Merchandise total überfordert war, aber immerhin die 10% schweizer Mehrwertsteuer an sich nahm und uns so mit ruhigem Gewissen und noch weniger Rockerplussen ziehen ließ.
In Saarwellingen im Flexibel spielten wir schon vor einem halben Jahr (an dem legendären Wochenende mit den Autopannen. Nachzulesen im Blog "Mann, war das Wochenende panne!"). Damals wie heute als Headliner. Also das erste Mal, dass uns jemand wieder als Headliner haben wollte. Wir waren sehr stolz und haben uns total gefreut all die netten Leute dort wieder zu sehen! Die zweite Vorband war eine Band aus Italien (Lovebuzz), sie konnten kein französisch, aber italienisch! Noch besser, kann keiner von uns... Also wieder Englisch.
Der Gig war geil, das Publikum super drauf und wir hatten total Spaß! Der Laden da ist klein, aber sehr gemütlich und der Backstageraum ist sehr cool! Ein Sportraum, in dem auch Kampfsportarten unterrichtet werden. Wir haben uns frei bedient an den Seilen zum Seilchenspringen und an den Stöcken und Handschuhen. Johanna beeindruckte die Italiener mit ihrem systematischen Rumgefuchtel der Stöcke, während Trish und unser Mischer Christoph "4 Gewinnt" spielten.
Zu Ende ging dieses Wochenende mit einer gemütlichen Heimfahrt und der Vorfreude auf die Tour, die grad am Beginnen ist ;-).
Aurora
P.S.: Am Ende des Regenbogens gibt es übrigens weder Goldtopf noch Kobold! Wir haben es gesehen und an der Stelle war... Industriegebiet!
05.09.2009 // Life Of Agony Support-Tour
Vorgeschichte
Ich war gerade mit einem Kumpel in Berlin unterwegs, um dort während unserer Semesterferien ein wenig Musik zu machen, als das Handy klingelte: „Aurora hier. Du erinnerst dich an die Verletzung meiner Hand? Es ist leider schlimmer geworden. Ich werde den August nicht Bass spielen können. Da wir aber Shows anstehen haben, wollte ich dich fragen ob du den Job übernehmen willst.“ Es waren nur diese paar Sätze, die einen kleinen Moment der Orientierungslosigkeit auslösten – sollten sie doch dafür sorgen, dass sich der Inhalt meiner Semesterferien grundlegend verändern würde.
Vielleicht gibt es nicht viele Menschen, die nachvollziehen können, warum man Entspannung und Urlaub am Strand stundenlange Autofahrten, wenig Schlaf und Tourstress vorzieht. Für einen ambitionierten (Hobby-)Musiker ist das allerdings so ziemlich das Beste, was dir passieren kann.
Die Sache hatte nur einen kleinen Haken: Es war absehbar, dass ich lediglich 4 volle Tage Zeit haben würde, die Songs zu lernen und weiterhin bin ich kein Bassist, sondern Gitarrist, was also eine gewisse Umstellung mit sich bringt – eine Herausforderung!
Schon während der 4 Tage, in denen ich nun jeden Tag nichts anderes tat als The Black Sheep Songs zu zocken, freute ich mich bereits tierisch darauf die Songs live zu spielen – denn ich staunte nicht schlecht, was die Mädels da für geiles Material komponiert haben!
12.08. - Support für Life Of Agony, Kiel, „Pumpe“
Mittwoch Vormittag hieß es dann Leinen los und ab nach Kiel.
Nach ungefähr 5 Stunden Autofahrt, die allerdings wegen der guten und lustigen Gespräche sehr schnell verflog, kamen wir in Kiel an und konnten dann recht bald mit dem Soundcheck beginnen.
Wir hatten relativ viel Zeit dazu und mit jedem Song und der Feststellung, dass der Sound stimmte, wuchs auch unsere Vorfreude gleich spielen zu können. Immerhin war die Pumpe mit 800 Leuten restlos ausverkauft! Also noch eben schnell das Catering überfallen und rauf auf die Bühne!
Die Kieler waren ein gutes Publikum und wir mit unserem Auftritt zufrieden. Bei mir löste sich einiges an Anspannung, weil ich sehen konnte, dass unser Zusammenspiel funktioniert und ich daher die Herausforderung der Frage „würde ich es schaffen?“ scheinbar mehr und mehr mit ja beantworten konnte.
Nachher am Merch-Stand wollten einige Konzertbesucher, dass ich mit auf den Postern unterschreibe. Als Ersatzbassist?! Die Mädels hatten nix dagegen und ich hab mich natürlich sehr gefreut.
Nachdem wir uns noch die Show von Life Of Agony angesehen haben, ging es dann auch recht bald ins – nein, nicht ins Hotel. Freundlicherweise stellte uns eine Bekannte der Band ihre Wohnung in Hamburg zur Verfügung. Das hieß dann für den Großteil von uns: auf dem Boden schlafen. Schlafsack und Isomatten hatten wir natürlich am Start. Ich fands geil – Rock 'n Roll! Oder wie hier öfters mal geschrieben wird: Rockerplus, Rockerplus!!! ;)
13.08. – Support für Life Of Agony, Leipzig, Werk II
Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Weg nach Leipzig und erreichten das Werk II pünktlich. Der Einfachheit halber fuhren wir mit unserem Auto direkt in die noch leere Halle, um das Equipment nicht so weit schleppen zu müssen. Nachdem wir ausprobiert hatten, wie viel Schafe in einen leeren Autokofferaum passen (siehe Fotos!) und nach einem kurzen Abstecher in den Backstagebereich, wo wir alle voller Begeisterung herausfanden, dass man durch ein Fenster in unserem Backstageraum prima auf ein Dach eines nebengelegenen Hauses klettern konnte, gingen wir dann zum Soundcheck auf die Bühne. Christoph, der Mischer der Band, schien an diesem Tag besonders Bock auf einen dicken Sound zu haben und verpasste Trish einen Bassdrum-Sound der so fett war, dass er die Halle sprichwörtlich zum erbeben brachte – und damit die Alarmanlage unseres Autos auslöste!! Party!! Rockerplus! Jedenfalls schien das auch Joey Z (Gitarrist von Life Of Agony) gehört zu haben, denn der kam mit einem breiten Grinsen zu uns auf die Bühne um uns zu sagen, dass ihm der Auftritt vom Vorabend sehr gut gefallen hatte. So eingestimmt hatten wir mächtig Bock Leipzig zu rocken.
Abschließend bleibt mir zu sagen, dass mir der Monat großen Spaß gemacht hat und die zwei Termine über die ich hier geschrieben hab, kaum die Fülle an Eindrücken wiedergeben können, die ich in dieser Zeit gewonnen habe. Mich hat gefreut, dass die Mädels mir das Gefühl vermittelten, für den Monat August eine Band zu sein. Das war bestimmt nicht leicht, denn natürlich konnte man immer wieder merken, dass ihnen Aurora auf der Bühne fehlt.
Weil mir das auch so geht, freue ich mich bereits auf die kommenden Termine an denen man The Black Sheep wieder in vollständiger Formation sehen kann.
Deshalb: Gute Besserung Aurora! An den Rest: Danke für eine tolle Zeit.
Mario, 04.09.09, Bonn
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>>> Backstage-Fotos
08.07.2009 // Bring Us Back - Videodreh in Hamburg
Die Vorbereitungen
Als wir uns Mittwoch auf den Weg nach Hamburg machten, war die Stimmung, abgesehen davon, dass wir mal wieder höllisch früh aufstehen mussten, etwas bedrückt. Natürlich hatten wir tierische Lust auf den Dreh und waren total gespannt, wie alles laufen würden, aber die Wettervorhersagen waren eher unvorteilhaft für einen Dreh im Freien. Fest die Daumen drückend saßen wir also im Auto und flitzten die Autobahn nach Norden entlang.
Nach einer 5 stündigen Fahrt, die wettertechnisch eher an den April erinnerte (Sonne, Regen, Sonne, Sturm, viele Wolken, keine Wolken), kamen wir mittags in Hamburg an und machten es uns erstmal in unserem Hotel bequem. Wir bestellten ein Pizzataxi auf unsere Zimmer und guckten sinnlos Fernsehen um zu entspannen, bis wir uns auf den Weg zum Drehort machen mussten.
Seit früh morgens um 5 Uhr war unser Filmteam unterwegs und drehte Szenen in der Hamburger Innenstadt mit der Hauptdarstellerin unseres Videos. Sie, und auch der männliche Darsteller, waren vorher gecastet worden, und wir waren ziemlich gespannt, wie die beiden wohl aussehen würden. Leider waren wir die Woche vor dem Dreh wegen Konzerten viel unterwegs und hatten keine Möglichkeit Fotos anzugucken. Das war irgendwie komisch, aber wir vertrauten da voll auf den Geschmack des Regisseurs. Zurecht, wie sich herausstellte ;-).
Der Dreh des Videoteils, in dem wir auftauchen sollten, war für den Nachmittag geplant. Das ganze Filmteam, unser Manager, unser A&R von Roadrunner, eine Stylisten, die beiden Schauspieler und wir trafen uns also schließlich an einem Parkhaus, dass extra für unseren Dreh an diesem Tag gesperrt worden war. Ganz ehrlich, sowas fühlt sich echt komisch an! Ein Parkhaus nur wegen uns gesperrt...das kann man doch nicht machen! Wenn das mal nicht ein dickes aurorisches Rockerplus ist!
Während die Kameras und Lampen positioniert wurden, wurden wir in die Maske geschickt. Das ganze wurde durch immer wiederkehrende Regenschauer ordentlich behindert. Wir mussten andauernd aufpassen, dass unsere gerade frisch gemachten Haare oder die Schminke nicht verwüstet wurden und die Kameraleute waren natürlich besorgt um ihr Equipment. Das war echt ein Hickhack!
Der Besuch und das lange Warten
Besonders schade war dieses Sich-Permanent-Vor-Dem-Regen-Verstecken-Müssen auch, weil wir beim Dreh Besuch bekamen, und zwar von der Gewinnerin unserer Internetaktion. Die junge Dame namens Rabea durfte uns den Nachmittag über zugucken und wir hatten viele nette Gespräche im Treppenhaus des Parkhauses, während wir auf den Dreh warteten. Warten mussten wir an dem Tag nämlich viel. Ich meine, verlaufene Schminke und nasse Haare hätten wir ja auch noch verkraftet, aber ähnlich wie die Kameramänner hatten auch wir panische Angst um unser Equipment, also unsere Instrumente. Ich glaube ich bin den Mädels mit meiner Angst um meine Gitarre ziemlich auf die Nerven gegangen. Aber das kennen die ja schon vom rumtouren. Ich würde sagen, dass ist ein halbes Rockerminus... vielleicht auch nur ein Viertel...
Die netten Jungs vom Filmteam hatten allerdings mitgedacht. Der deutsche Wetterdienst wurde dafür bezahlt uns ständig auf dem Laufenden zu halten und sobald die Meldung kam, dass in 10 Minuten für 5 Minuten der Regen aufhören würde, mussten wir auf Abruf bereitstehen und rauf auf´s Parkhaus und ran an die Instrumente. Playback ab, Kameras los und abrocken. Aus unterschiedlichen Perspektiven mit unterschiedlicher Belichtung wurde gefilmt und wir spielten zuerst jede einzeln und dann alle zusammen mehrmals den Song durch. Doof war natürlich, wenn innerhalb von 3 Minuten das Wetter umschlug und man mitten im Dreh merkte, wie es schon wieder anfing zu regnen.
Das nasse Happy End
Verhältnismäßig schnell waren wir mit unseren Szenen fertig und am zustimmenden Nicken der Anwesenden merkten wir, dass wohl alle ziemlich zufrieden mit dem Ergibnis waren. Und wie sollte es auch anders sein: Unwetterwarnung, Wolkenbruch und wir waren alle klitschnass, bis wir schließlich alles in den Kofferraum gestopft hatten. Deswegen ging es nach einem leckeren Teller Pasta (Danke Chris!) direkt ins Hotel ins Bett. Ja, langweilig, aber doch nur ein weiteres halbes Rockerminus? Guckt euch einfach das Video an, das macht es wieder gut ;-).
Unveröffentlichte Szenen
Das muss ich noch unbedingt erzählen: Weil wir ja eigentlich davon ausgingen, dass es Anfang Juli richtig warm ist, hatten wir die Idee Charly das Video barfuss machen zu lassen. Mit ihrem Outfit, von dem ich hier nichts verraten will, hätte das sicher wunderbar gepasst. Trotz schlechtem Wetter wollten wir das durchziehen. Haben wir auch gemacht. Aber: Es gibt keine Szene im Video, wo man das sieht! Sie hätte also genau so gut grün gelb gepunktete Schnuffelsocken anhaben können... und das hätte ein fettes Minus gegeben!
Johanna, 02.08.09
>>> Fotos von der Handykamera
03.07.2009 // Es kommt ein Sturm
Ein Sturm ließ beim Auftritt von Jennifer Rostock auf der 1Live Bühne bei Bochum Total die Lichttraversen zusammenbrechen. Einen Tag später spielten wir auf dieser Bühne...
Als wir in Bochum ankamen, schüttete es, sodass ich nach kürzester Zeit Draußenstehen vollkommen durchnässt war. Pünktlich zur ersten Band des Tages auf der 1Live Bühne hörte der Regen auf und "KIM?" konnten eine trockene Show spielen. Wir genossen in der Zwischenzeit das Catering und beobachteten Culcha Candela beim Trainieren ihrer Liveshow. Satt und angetrocknet bauten wir uns auf und nach einer ziemlich coolen Ansage des 1Live-Moderators begannen wir mit der Show. Bevor wir auf die Bühne gingen wurden wir gewarnt: Da es für den Tag eine Sturmwarnung für Bochum gab, sollten wir uns darauf einstellen, dass im Falle eines Falles auch während unseres Auftrittes die Bühne sofort geräumt werden könnte.
Etwas mulmig war uns schon, aber die Lichttrawersen waren gut gesichert und das Publikum sehr erwartungsvoll. Das Konzert lief sehr gut an und je grauer der Himmel wurde, desto genialer wurde die Stimmung. Überall im Publikum entdeckten wir Leute, die die Texte mitsingen konnten - ein geniales Gefühl!
Zu "Come out now" schritt Charly zum Keyboard, eine leichte Unruhe war hinter der Bühne zu spühren: Der Stagemanager lief zu unserem Backliner, flüsterte ihm etwas ins Ohr und dieser guckte beunruhigt zu uns - der Song begann.
Langsam baute sich der Song auf und langsam wurde der Himmel immer schwärzer. Nach dem zweiten Refrain öffneten sich die ersten Regenschirme vor der Bühne. Jo und ich standen ganz vorne am äußersten Bühnenrand und genossen die apokalyptische Stimmung des heranziehenden Sturmes. Der B-Teil platze auf und die Masse lichtete sich und suchte Schutz vor dem Regen unter Dächern und Bäumen. Eine kleine Menge des Publikums blieb und feierte mit uns trotz oder grade wegen des Regens.
Der letzte Akkord klang aus und schon trat der Moderator auf die Bühne - Sie musste geräumt werden, Sturmwarnung! Alle Zuschauer sollten sich bitte in U-Bahnschächten oder Kneipen unterstellen. Auf keinen Fall unter Bäumen oder Ständen!
Wir bauten so schnell es ging ab, doch nicht schnell genug. Als ich auf die Bühne lief um beim Abbau des Schlagzeugs zu helfen, kam mir der Stagemanager entgegen: Die Bühne muss augenblicklich geräumt werden, alle Personen runter, Equipment stehen lassen und sofort Schutz suchen. Johanna konnte ihr Streßbrett (ihre Gitarreneffekte) gerade noch retten, bevor wir vor Regen und Warnungen in die nächste Kneipe flohen. Aus dem Trockenen beobachteten wir die verlassenen Straßen und die Sturmböhen, die mit dem Regen spielten und ihn gegen die Fensterscheiben peitschte. Gut eine halbe Stunde mussten wir das Schlagzeug unabgebaut auf der Bühne stehen lassen, es blieb glücklicherweise trocken. Und kein Baum oder eine Traverse stürzte uns in den Weg, als wir es endlich abbauen durften.
Pünktlich zu Culcha Candela kam die Sonne wieder zum Vorschein und bescherte dem Publikum eine unvergessliche Feier! Wir, vollgefressen im Catering und massiert von einer Masseurin, die im Catering ihre Kunst angeboten hat, konnten den weiteren Abend genießen und uns daran freuen, dass 1Live den magischen Auftritt von "Come out now" mitgeschnitten hatte und später im Radio sendete.
Aurora
>>> Fotos vom Auftritt gibt´s hier
19.06.2009 // „BERLIN, BERLIN, wir alle sind in BERLIN!!!“
Jaaaa, das ist unsere Parole, die wir jedesmal voller Freude schreien, wenn wir das Ortsschild „Berlin“ an uns vorbeirasen sehen. Allerdings wurde ich dieses Mal ganz schön schräg von meinen fremden Mitmenschen angeguckt, als ich mit dem Flugzeug über Berlin flog.
Erklärung:
Am Donnerstag, den 11.6. haben wir im Kölner Underground gespielt. Es war toll endlich mal wieder in der Heimatstadt im mittlerweile Heimatclub zu spielen und so viele bekannte Gesichter zu sehen. Als wir beim Auftritt „You can´t push me“ gespielt haben, mussten wir uns alle doch stark an unseren Videodreh im November im Underground erinnern. Es herrschte eine mindestens genau so geile Stimmung. Zusätzlich war´s echt tolles Wetter. Es war einfach die perfekteste Stimmung richtig feiern zu gehen, Spaß zu haben. Allerdings musste ich mich auf dem Undergroundparkplatz in unserem Tourbus zurückziehen und noch zum aller aller letzten Mal für die Schule lernen. Ich habe nämlich am Montag zuvor in München erfahren,dass ich noch in die Nachprüfung in Mathe muss um das Abi zu schaffen. Darum saß ich immer zwischen Soundcheck und Gig und Nachts im Zimmer alleine und hab gelernt. Das klingt jetzt nach härtester Arbeit, aber ganz ehrlich: Ich wurde doch immer wieder von den Mädels und unserer Crew abgehalten, die mir dann was gaaaanz wichtiges mitzuteilen hatten. Unter anderem ist unser Tourmanager shoppen gewesen und hat mir natürlich eine ausführliche Modeshow geliefert. Das Problem an der ganzen Sache war, dass am nächsten Tag (Freitag) meine Prüfung war.
Somit sind die Mädels und die Crew mit dem Bus Freitag morgens ohne mich nach Berlin gefahren und ich bin anschließend zur Prüfung in die Schule gegangen. Da ich das beste Beispiel für die Unfähigkeit in der Mathematik bin, war die Prüfung doch eher ein Unfall.
Wie auch immer, geschafft ist geschafft, ich brauchte auch nur 3 Punkte und jetzt hab ich den Lappen namens „Abi“.
Somit bin ich direkt in den Flieger gestiegen und war 15 Minuten vor unserem Auftritt in Berlin angekommen. Damit es auch richtig spannend wurde, war Auri zuvor auf der Hochzeit ihrer Schwester und kam gerademal 10 Minuten vor mir an. Mann Mann Mann, das sind Aktionen! Nie wieder!!!
Nach dem Gig waren wir alle auf jeden Fall sehr erleichtert, dass doch alles gerade noch hingehauen hat, und wir konnten die echt coole Location (Open Air in einer alten Zitadelle) und das wahnsinnig gute Catering genießen. Zusätzlich war es die letzte Show zusammen mit Social Distortion. Da musste man sich natürlich erstmal von allen verabschieden.
Danach hatten wir nun wirklich einen Grund zu feiern und haben die Clubs in Berlin unsicher gemacht ;-).
Ich sag nur eins: Berlin, wir kommen wieder!!!
Charly, 26.6.09
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Backstage-Fotos von der Tour
17.06.2009 // Düsseldorf - Alter Schwede!
Offenbach war mal wieder super. Tolles Konzert, toller Sound, nur irgendwie komm ich mit der Halle nicht klar… Ich hab andauernd das Bedürfnis mich seitlich nach rechts zu drehen, und somit weg von meiner Band, weil der Eingang seitlich ist und alle noch zweifelnden Besucher rechts von der Bühne stehen bleiben um zu überlegen, ob sie sich wirklich die Vorband anhören oder doch lieber noch ein Bier trinken wollen. Es blieben dann aber doch ziemlich viele drinnen und allmählich rückten die Zuschauer durch bis nach links.
Apropos „ziemlich viele“:
Düsseldorf – Philipshalle – Alter! Ich meine, da hab ich Incubus gesehen, aus der 5. Reihe als ich 14 war. Da haben Dream Theater gespielt und Charly stand in der ersten Reihe und ich war zu Hause im Bett mit Weisheitszähnen. Und Auri war da wegen Muse…
Als wir mittags gemütlich in Düsseldorf ankamen und durch den Hintereingang die Bühne betraten, kam zumindest mir die Halle extrem klein vor. Ganz winzig mit all den Sitzplätzen an den Seiten. Jedenfalls im Vergleich zu meinen Erinnerungen. Und die Bühne, die sah doch immer so groß aus…hmm…na gut, runterspringen sollte man da tatsächlich nicht. Also, anderer Plan: Kaffee trinken und Catering überfallen, Soundcheck, zum Catering schlendern und noch was in den Backstageraum mitgehen lassen, Interview, noch nen Kaffee mit Muffins, Family „Hallo“ sagen, fertig machen für den Auftritt, rauf auf die Bühne, „Alter Schwede!“. Jetzt sah das Ganze irgendwie ganz anders aus. Die Halle war gut gefüllt und sah einfach nur wahnsinnig groß aus. Das war schon ein krasses Gefühl. Mit steigender Anzahl an Songs stieg auch der Applaus, und bei unserer Coverversion von Teenage Kicks konnte man vereinzelte Grüppchen mitgrölen hören. Ein herrliches Gefühl. Da will ich nochmal hin…
So richtig am Kochen war die Halle dann aber natürlich erst, als Social Distortion ihre Hits aus 30 Jahren Bandgeschichte zum Besten gaben. Ganz hinten zu stehen und sich das Spektakel von Sound und Licht und mehreren tausend Händen anzusehen war schon ein schicker Anblick. Und kräftig mitgrölen konnte ich dann bei „Story of my life“, meinem Lieblingssong aus Guitar Hero III. Durch und durch euphoristiert und gefüllt mit Adrenalin ging es dann mit dem Tourbus nach Hause ins eigene Bett. Gute Nacht! Bis morgen!
Johanna, 23.06., Köln
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Fotos aus der Philipshalle
16.06.2009 // Frohe Weihnachten...im Juni
In diesem Jahr wurde Weihnachten bei uns vorverlegt. Kurz vor der Tour gab es einen neuen Verstärker für mich, eine neue Ersatzgitarre für Johanna, einen wunderschönen Tourbus (den will der Weihnachtsmann nach der Tour allerdings wieder zurück haben) und Charly bekam einen Führerschein.
Eine Woche davor, gefühltes Nikolaus, gab es für mich einen neuen Ersatzbass und für Johanna einen Vox-Verstärker. Üppige Bescherung also!
Voll ausgerüstet wurde zum Aufwärmen der Auftritt in Hohenlimburg gespielt und die Aussicht von der Bühne war wahrhaft festlich – ein beleuchtetes Schloss auf der Spitze eines Berges.
Montag Morgen ging es in aller Frühe nach München und im Bus wurde zum Einstimmen auf die Tour gleich ein Disneyfilm geguckt... fängt ja gut an mit einem dicken Rockerminus... Und dann waren wir auch noch überpünktlich in der Halle... Aber so konnten wir Social Distortion beim Soundcheck bewundern und uns danach dem Magen vollschlagen. Gekocht wird hier von einem Kochteam, was immer mitfährt, unglaublich lecker kocht und das Buffet mit Gozilla Figuren und Sailor Moon-Zauberstäben schmückt. Der Rest schön im amerikanischen Roadstyle, also vorstrefflich passend zum Hauptact.
Die Show war überraschend gut, die Halle ordentlich gefüllt und wir das erste Mal seit Jahren nervös vor einem Gig! Aber genossen wurde es sehr endlich wieder auf so großen Bühnen zu spielen. Wundervoll können wir hier weiterführen, wovon wir bei der In Extremo-Tour Blut geleckt hatten.
Nach der Show stellte sich Mike Ness (der Sänger von Social Distortion) persönlich bei uns vor und lobte unseren Auftritt. Wir waren zu geehrt um auch nur einen nach vernünftigem Englisch klingenden Satz hervorzubringen. Solch eine Gratulation führt aber doch zu einem Rockerplus, oder?
Social Distortion wurden bei ihrem Auftritt fleißig studiert und hinterher wurden fleißig Flyer an die zum Ausgang strömenden Massen verteilt. Danach fuhren wir noch nach Fürth, um dort die Nacht in einem Hotel zu verbringen, welches uns beim Frühstück am nächsten Morgen eine große Überraschung präsentierte: Im Frühstücksraum saß in einem Käfig ein sprechender Vogel, der Charlotte sagen konnte. Fasziniert hingen wir vier an seinem Schnabel, schließlich war das der erste sprechende Vogel, den wir alle vier gesehen und vor allem gehört haben.
Jetzt sitze ich vor der Stadthalle in Offenbach, die uns noch ganz vertraut vom In Extremo Auftritt im Winter ist und genieße ein wenig Sonne. Leider verringert der durchdringende Fischgeruch (der glücklicherweise nicht vom Catering kommt) diesen Genuss. Gleich geht’s zum Soundcheck und dann geht es wieder auf die Bretter, die die Welt bedeuten...
Aurora, 16.06.09, Offenbach
>>> Live-Fotos aus Hohenlimburg
22.05.2009 // Come Out Now-Videodreh in Stockholm
An einem Dienstag im April drehten wir das Video zu Come out now. Montag flogen wir nach Stockholm, um am Dienstag zu unmöglichen Zeiten mit dem Dreh zu beginnen.
Das Video ist auf einem Dach gedreht worden und zeigt uns, wie wir zum Sonnenaufgang spielen und dabei um uns schlafende Jugendliche wecken.
10 Minuten vor der Zeit, ist des Deutschen Pünktlichkeit. 20 Minuten anscheinend des Schweden, denn Trish und ich, die als erste in die Maske mussten, wurden um 3.40h von den Visagistinnen geweckt, die eigentlich erst um 4h kommen sollten. Wir reden hier von 4h morgens. MORGENS!
Viel Kleister wurde benötigt um unsere Augenringe verschwinden zu lassen und oh Wunder, wir sind während dem Geschminktwerden nicht eingeschlafen!
Geschminkt wurden wir in unseren Hotelzimmern. Fertig ging es von da aus ein paar Meter zu einem Haus mit einem traumhaft schönen Dach, auf dem wir mit überwältigender Skyline von Stockholm das Video drehen wollten. Die Sonne ging schon langsam auf und die ersten Szenen mit den Statisten waren schon im Kasten, als wir ankamen.
Wir haben gleich mit dem Dreh begonnen und wie ihr euch sicher denken könnt, konnte ich bei meiner Outfitauswahl nicht auf tiefe Ausschnitte und kurze Röcke verzichten. Das wurde mir zum Verhängnis, denn Anfang April vor Sonnenaufgang in einem kurzen Rock auf einem Dach in Stockholm zu stehen, ist verdammt kalt! Eine Woche zuvor lag dort noch Schnee.
Es wurde viel gedreht, bis wir endlich frühstücken durften. Eiskalt waren die Finger und die Lippen blau gefroren. Der Kaffee zu stark, aber gut heiß. Das ist Rock’n’Roll!
Nach dem Frühstück wurden Einzelszenen gedreht. In der Zeit konnten sich die jeweils anderen Drei mit den Statisten unterhalten. Alles junge Schweden, die ein nahezu perfektes Englisch sprechen. Mann, war unseres schlecht im Vergleich… Und einige von ihnen konnten sogar Deutsch, was wir herausgefanden, nachdem ich auf Deutsch laut verkündete, wer der Statisten am Besten aussah… wie peinlich…
Als die Sonne zur Mittagszeit zu hoch stand, um das Gefühl eines Sonnenaufgangs zu geben, haben wir eine lange Pause gemacht. In der hat uns eine der Statistinnen Stockholm gezeigt. Ein sehr lustiger Ausflug war das mit viel Albereien und einer kurzen Schlafpause von mir auf einer Bank, während die Anderen Eis aßen. Viel gesehen haben wir von Stockholm! Am Interessantesten war wohl die tote Möve, die Charly aus Versehen fotografierte, weil sie dachte es wäre im Meer schwimmender Müll, hehe. Fragt sich jetzt nur, warum sie im Meer schwimmenden Müll fotografieren möchte… hmmm.
Die Pause endete mit einem Sonnenbad auf unserem Dach. Leider hielt die wundervolle Wärme nicht allzu lange an, nachdem sich die Sonne dem Horizont näherte und im Laufe der letzten Drehs hinter ihm verschwand. Dann wurde es richtig kalt! Charlys Finger waren irgendwann so blau, dass sie sie kaum mehr bewegen konnte. Und trotzdem wurde eine ums andere Mal der Song von vorne durchlaufen gelassen und wir performten, dass uns wieder warm wurde.
Nach dem Dreh, die Sonne war inzwischen komplett weg, waren wir essen und der unrockige Teil von uns war auch gleich im Bett. Der rockige Teil redete sich ein noch Party machen zu können und schlief dann auf den Barhockern ein ;)
Den nächsten Tag verbrachten wir noch komplett in Stockholm und kauften uns Souvenirs. Und jetzt dürft ihr raten: Was kaufen sich vier Mädels in Stockholm als Mitbringsel?
…
Falsch! Wir haben uns Plecks gekauft! Stockholmplecks in einem Musikladen, in dem ein originaler Bass von Nirvana hing. Mit Autogrammen! Wir nähern uns eben doch steil der echten Rockband! Denn das gibt sicher gleich 2 Rockerplus’, oder?
Mittwochabend fuhr Reisegruppe Schwarz Schaf dann wieder zurück nach Deutschland und wartet seit dem gespannt auf den Tag, an dem das Video veröffentlicht wird. Und der ist JETZT!
Aurora
>>> Fotos zum Videodreh in der Gallery
29.04.2009 // Mal wieder unterwegs!
Halli hallo, ihr fleißigen Leser, zu einem neuen Blogeintrag!
Wie man ja deutlich sehen kann, haben wir momentan einen Gig nach dem Anderen. Jedes Wochenende voll mit Fahrerei und kein Ende in Sicht. Aber nach einem Ende sehnt sich hier eh keiner, warum also davon reden?
Das vergangene Wochenende begann für uns schon am Donnerstag. Da haben wir nämlich ziemlich viel neue Backline bekommen, die wir den ganzen Nachmittag aufgebaut haben um noch ausgestatteter für unsere kommenden Gigs zu sein! Hauptinhalt waren sogenannte „InEars“. Das heißt, wir spielen mit Knopf im Ohr. Kleine Kopfhörer, über die wir uns, Instrumente wie auch Gesang, hören.
Freitag sind wir sehr früh nach Immenhausen, bei Kassel, gefahren. Durch ein idyllisches Örtchen ging es zum Jugendhaus, in dem der Gig stattfinden sollte. Soundcheck haben wir neu ausgestattet mit den InEars ordentlich in die Länge gezogen und danach wurde sich der Bauch mit Nudeln vollgeschlagen.
Wenn man Headliner ist, macht man als erstes Soundcheck und spielt als letztes. Man hat also viel Zeit dazwischen. Was macht man in dieser Zeit? Johanna schlafen, Charly fürs Abi lernen, ich Bass üben… Mann sind das Rockerminuse, die wir uns hier grad einhandeln…
Der Gig war trotz Schnarchnasenalarm (wir waren alle total müde…) ganz nett. Nur ganz nett, weil er kaum besucht war und die InEars so ungewohnt waren, dass es für mehr einfach nicht reicht ;) Aber ich hab ihn genossen und mich beim Backingvocals singen noch nie so gut gefühlt wie da!
Nachts sind wir zu unserer Schlafplätze gefahren. Einem Pfadfinderlager. Ein ganzes Haus hatten wir für uns. Zwei Stockwerke: oben nur Schlafzimmer und unten ein großer Aufenthaltsraum, Küche, Bad und ein Schlafzimmer für unseren Mischer.
In diesem Aufenthaltsraum gab es einen riesigen Schrank. Diesen haben wir unsicher gemacht! Und danach Kissenschlachten, Wettrutschen auf dem Boden und Stühle auf dem Kopf balancieren und das alles ohne Alkohol!
Tief geschlafen haben wir nach dem Rumgetobe und gut gefrühstückt am nächsten Morgen auf einer Wiese zwischen Aurorafaltern und Regenwürmern… hehe
Danach ging es nach „BERLIN, BERLIN, wir alle fahren nach BERLIN, BERLIN…“ Im Magneten wurde vor dem Soundcheck erstmal Pizza bestellt, die nach dem Soundcheck gegessen wurde. Das sind mal Prioritäten!
Der Gig war der absolute HAMMER! Danke, ihr Berliner, es war ein unglaubliches Erlebnis! Ihr habt so super mitgesungen und seid so abgegangen, einfach nur toll! Bitte lass uns das wiederholen. Womöglich noch steigern!
Jetzt, wieder in Kölle, nach einer ewigen Rückfahrt und nur ein bisschen Schlaf bereiten wir uns schon auf die nächsten Gigs vor. Mal sehen, was wir da so alles erleben ;).
Grüße, die heute ganz besonders lustige Auri ;)
>>> Fotos dazu in unserem Bandblog-Fotoalbum 2009
15.03.2009 // Mann, war das Wochenende panne!
Dieses Wochenende waren die ersten Gigs nach unserer unfreiwilligen Winterpause.
Da seit der Tour unsere Backline (der Kram, der zu jedem Gig mit muss) ziemlich gewachsen war, passte nicht mehr alles in ein Auto. Daher sind wir mit zwei Autos gefahren. Mit Trishs Wagen, in dem das Schlagzeug war und mit einem 7-Sitzer, den wir uns von guten Freunden geliehen haben. Mit diesem sehr alten aber zuverlässigen Wagen ging es dann für Johanna, Charly und mich auf die Autobahn nach Ahaus zum ersten Gig.
Nach gut einer Stunde der zweistündigen Fahrt, haben wir kurz an einer Raststätte angehalten, sehr schnell aber festgestellt, dass es keine Toilette auf ihr gab. Also weiter. Nur… weiter ging nicht – der Wagen ging nicht mehr an. Wir haben versucht ihn anzuschieben. Dabei halfen uns ein paar nette, junge Spanier, die zwar kein Wort deutsch, aber gutes Englisch sprachen. Mit vereinten Kräften (ich hab mich einmal ziemlich ordentlich auf die Fresse gelegt!) wurde der Wagen angeschoben und dabei ging er wieder an. Glücklich ging es also wieder auf die Autobahn, doch das Glück hielt nur gute 200m an, danach ging der Wagen während der Fahrt wieder aus und trotz Schieben nicht wieder an.
Also wurde der ADAC gerufen, der uns versicherte, dass schnell ein gelber Engel kommt, da wir an einem besonders gefährlichen Autobahnabschnitt standen. Wir drei Schafe mussten dann in Rettungswesten im Regen hinter die Leitplanke und warten. Glücklicherweise standen wir direkt vor einer Brücke, unter der wir uns unterstellen konnten.
Die Zeit wurde sich vertrieben mit laut „Umbrella“ singen und dazu ziemlich dämlich tanzen und Laolawellen für Lastwagenfahrer machen.
Nach über einer Stunde warten und trotz Brücke total durchnässten Schuhen haben wir uns verbotenerweise wieder ins Auto gesetzt. Aber echte Rocker machen auch Verbotenes und wir müssen schließlich weiter fleißig Pluspunkte sammeln.
Nach gut 2 Stunden kam dann der ADAC, der uns ziemlich direkt abgeschleppt hat.
Somit saßen wir in Mühlheim an der Ruhr mit all unserem Equipment fest und hätten vor über einer Stunde Soundcheck gehabt…
Schnell wurde ein Großraumtaxi bestellt und Mann, das war ein Riesenraumtaxi! Das raste dann nach Ahaus und tatsächlich waren wir 5 Minuten bevor wir auf die Bühne mussten im Logo in Ahaus. Schnell ein paar Käsebrötchen reinschieben, schminken, warm machen und ab auf die Bühne.
Das Konzert war glücklicherweise Entschädigung für all den Stress! Es hat bei mir zwar etwas gedauert, bis ich den Kopf frei für den Auftritt hatte, aber dann hat es so richtig geknallt und das Publikum war top!
Unsere Backline durften wir im Logo lagern und glücklicherweise war ein Hotel für uns gebucht. Nach Hause wären wir ja nicht mehr gekommen, hatten ja nur noch ein Auto.
Da wir auf das Hotel aber nicht vorbereitet waren, hatten wir NICHTS dabei. Total übermüdet und daher ziemlich aufgedreht mussten wir natürlich noch den Hotelflur unsicher gemacht, wobei recht nette Fotos entstanden sind. Eins davon mit Charly drauf findet ihr sicher schnell in unserer Gallery. Geschlafen haben wir dann in Bandshirts, die wir zum Merchverkauf dabei hatten und Zähneputzen tun echte Rocker ja eh nicht!
Aber gleich um 8h aufstehen, um sich einen Mietwagen zu besorgen, machen echte Rocker eigentlich auch nicht… Auf der Fahrt mit Trishs Wagen zum Mietwagen wurden wir prompt von der Polizei angehalten, die uns sagte, dass wir aussehen würden, als hätten wir die Nacht durchgesoffen. Na wo das wohl herkam…
Das Equipment wurde dann in den Mietwagen geladen, es wurde los nach Köln gefahren mit selsationellem Aufenthalt von 15 Minuten bei Johanna und Charly (schnell Zahnbürste einpacken, um noch weniger Rocker zu sein…) und los ins Saarland zum nächsten Gig.
Da sind wir dann halb tot angekommen, haben schnell Soundcheck gemacht und sind danach gleich ins Hotel gefahren zum Schlafen.
An dem Abend waren wir Headliner und haben eine Stunde lang gespielt. Dank Adrenalin konnten wir uns sogar bis zum Schluss auf den Beinen halten ;), haben es aber sehr genossen. Es ist sehr schön, wenn der Auftritt einem vor Augen führt, dass sich der ganze Stress mehr als lohnt!
Ausschlafen war übrigens immer noch nicht! Wieder 8h aufstehen, zurück nach Köln fahren und dann ging es für uns alle vier Schafe in den Kölner Zoo! Aber warum, das verraten wir noch nicht. Nur soviel sei gesagt: Lest in nächster Zeit fleißig die Uncle Sallys!
03.03.2009 // Proben, proben, proben - Konzerte!
Sicher fragen sich Einige, was wir derzeit so tun, und wie es mit Trish´s, also meiner, Knieverletzung aussieht. Zum Glück kann ich Euch so einige Antworten liefern:
Mir gehts wieder blendend und wir proben schon fleißig um uns für die anstehenden Konzerte vorzubereiten (siehe Dates). Über einen Monat musste ich mich vom Schlagzeug fernhalten, dafür gehts jetzt richtig ab! ;-)
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Alle, die mir Besserungswünsche geschickt haben, das war super Motivation endlich wieder fit zu werden, Yes!
Während der Zeit waren wir Arbeitswütigen natürlich auch nicht faul und haben angefangen neue Songs zu schreiben und haben Interviews gegeben. Da kann ich Euch direkt mal von den Promotagen bei Roadrunner, der besten Plattenfirma der Welt, erzählen:
Wir hatten zwei Tage lang non-stop Interviews in den RR-Büros. Wir waren also dort und ein Journalist nach dem anderen hatte einen Termin, wir waren richtig busy und wichtig ;-). Zwischendurch gab es sogenannte Phoner, also wie Ihr sicher schon erraten habt, Interviews übers Telefon. Die Zeit hat echt richtig Spaß gemacht, und wir sind schon gespannt auf die Ergebnisse. Was die wohl über uns schreiben?! Haltet auf jeden Fall die Augen offen, vielleicht erwischt Ihr uns ja in einigen März- oder Aprilausgaben!
Wir sehen uns ja dann beim nächsten Konzert, bis bald,
Trish
02.01.2009 // Tourtagebuch #6 - Klappe, die Letzte
Donnerstag morgen brachen wir wieder auf. Manche froh, wieder von zu Hause weg zu kommen, andere voll heißer Sehnsucht darauf, die letzte Etappe hinter sich zu bekommen.
Von den Klauser´s sollte es losgehen und nach einem ungeplanten, langen Frühstück und viel Packerei ging es dann, wie man es von einer guten Rockband erwartet, recht verspätet nach Bielefeld (Also Rockerplus!).
Für manche mag es verwirrend klingen, dass wir uns zu einer Stadt aufgemacht haben, die es eigentlich nicht gibt (Bielefeldverschwörung). Aber wie könnte ein Tourleben nach logischen Regeln ablaufen?

Der Auftritt fand in der Ringlokhalle statt. Jetzt grade erfahre ich erst, warum diese Halle so heißt und das werde ich gleich an euch weitergeben: Eine Ringlokhalle ist eine Halle, in der früher Lokomotiven abgestellt und gewartet wurden. Die Halle umschließt ringförmig eine große Drehscheibe auf der die Lokomotiven gedreht wurden.
Mit dieser Erklärung erfülle ich unseren Bildungsauftrag – dickes Rockerminus...
Der Auftritt war sehr kraftvoll und wohl der Beste unserer Tour, leider auch der Letzte mit unserem Backliner Paul.
Abends alleine im Hotel stieg dann die Party so richtig. In alter Etaptradition haben wir den Hotelflur unsicher gemacht. Erst gab es ein Leiterwettrennen und danach wurde der Burger King überfallen. Einziger Nachteil... es war kurz nach 01h und der Burger King war zu. Aber ein Aufgeben hätte uns ja wieder ein Rockerminus eingehandelt, also klopfte Charly an den Fenstern des geschlossenen Burger Kings und fragte nach Resten. Die haben wir dann auch bekommen und vor dem Fernseher bei der Sendung „ Was braucht man um ein richtiger Star zu sein“ genüsslich verspeist. Das sollte aber mal so ein richtig dicken Rockerplus geben!
Freitag ging es dann nach Berlin. Viele Kilometer Strecke und viele Augenpaare, die sehnlichst nach den ersten Anzeichen unserer Bundeshauptstadt suchten.
Irgendwann wurde sie auch erreicht und die gewaltige Berlinarena wurde mit unserem Equipment gefüllt. Nachdem wir es aufgebaut hatten, war die Halle nicht minder erschlagend aber wenigstens hatten wir unseren festen Platz in ihr.
Der Gig war wunderschön und unglaublich traurig zugleich, denn es war der Letzte. Und das letzte Mal sang Charly mit dem Letzten Einhorn „Auf's Leben“.
Danach ging die Party im Backstagebereich! Unglaublich viele Verwandte der Band und der Crew waren da und die haben richtig gefeiert. Wir waren (oh Schande) im Feiern recht eingeschränkt. Ich zu meinem Teil hatte mir einen Magen-Darm-Virus eingefangen und konnte mich vor Magenkrämpfen kaum rühren. Das handelt uns zwar ein ziemliches Rockerminus ein, aber als Ausgleich habe ich mich vor einem Berliner Hochhaus auf dem Bürgersteig übergeben und alle Passanten mussten gedacht haben, ich wäre sturzbetrunken ;)
So gingen wir eher früh ins Bett und fuhren auch recht früh am nächsten Morgen nach Hause. Nach Hause... kaum vorzustellen, dass es da einen Ort gibt, an dem man länger bleibt als nur eine Nacht. Der Alltag hatte uns schnell zurück, was sicher daran lag, dass wir so viel zu tun hatten. Das Tourloch (die Sehnsucht nach dem Tourleben) öffnete sich, wenn es sich überhaupt öffnete, erst sehr spät und auch sehr langsam.
Nun kommen wir zur Beantwortung unserer Frage: Sind wir echte Rockstars?
Plus: 9 Minus: 9
Unentschieden!
Aurora
02.01.2009 // Tourtagebuch #5 - Charly´s Duett in Köln
…und endlich gings nach KÖLLE! In die wahrscheinlich schönste Stadt Deutschlands;-). Die Fahrt aus Hamburg war super. Dieses Mal ist unser Bus auch nicht auf der Strecke stehengeblieben. Alles hat geklappt, wir haben gemütlich Sister Act geguckt und kamen püntklich an (Rockerminus).
Im Palladium angekommen haben wir unsere Freunde und Eltern begrüßt. Es war schön, die ganzen bekannten Gesichter nach 1 ½ Wochen Rumgetoure endlich wieder zu sehen.
Da das Konzert von In Extremo und uns in Köln von einem großen Kamerateam gefilmt wurde, war im Backstagebereich die Hölle los. Viele hektische Menschen mit großen Kameras. Dazu kam auch noch, dass wir vor unserem Auftritt ein Interview hatten, welches uns dann etwas in Eile gebracht hat und wir, wie fast immer, gefühlt zu wenig Zeit zum fertig machen hatten. Jedoch konnten wir unser all(tour)tägliches Ritual 5 Minuten vor unserem Auftritt durchführen. Es ist eigentlich nichts besonderes. Wir stehen im Kreis und sagen uns, wie sehr wir uns lieben. Dazu kommt unser Backliner Paul und fragt: „Are you ready to destroy?“ Oh Mann, wie ich das vermisse!
Die Show ansich lief gut. Wir fühlten uns ziemlich heimisch, da wir ja schonmal vor fast genau 2 Jahren im Palladium gespielt haben. Es war nur etwas ungewohnt, mit so vielen Kameras auf der Bühne und dem dazugehörigen hellerem Licht. Abgesehen davon waren bei dieser Show die meisten Bekannten von uns, wie auch einige Fans aus Köln und vorallem fast die ganze Abteilung unserer Plattenfirma und unseres Manegements. Das ist nochmal ein anderes Gefühl als einfach vor ein paar Tausend unbekannten Leuten zu spielen…
Zusätzlich gab es an diesem Abend noch eine kleine Überraschung meinerseits:

Am Anfang der Tour hat mich Micha, der Sänger von In Extremo, im Namen der ganzen Band gefragt, ob ich Lust hätte bei einem Song mitzusingen. Ich habe mich sehr geehrt gefühlt und natürlich direkt zugesagt. Was ich da noch nicht wusste ist, dass es sich dabei um meinen absoluten Lieblingssong von In Extremo handelt. Als ich In Ex beim ersten Soundcheck zum allerersten mal gehört habe, ist mir der Song musikalisch, wie auch textlich sofort aufgefallen, und ich hatte schon richtige Gänsehaut.
Er heißt „ Auf´s Leben“ und wird als letzter Song in deren Set gespielt.
Zusätzlich war dieser Auftritt für mich eine noch größere Ehre, da ich damit ja auf der offiziellen DVD von In Extremo dabei sein werde.
Dafür hab ich mich dann noch etwas umstylen und nachschminken wollen (Rockerminus). Typisch Sängerin… Bei der Show haben wir teils richtig schauspielern können, weil der Text super gepasst hat. Wir saßen auf Stühlen an einem kleinen Tisch mit zwei Gläsern Sekt. Voll romantisch. Es war nur auf der Bühne wegen der Pyrotechnik so heiß, dass einem sofort der Schweiß lief und Micha mich bei einer abschließenden Umarmung klitschnass gemacht hat (Rockerplus).
Aber das Gefühl war wahnsinnig. Das ganze Publikum hat mit einem strahlen oder sogar Tränen im Gesicht jedes Wort mitsingen können.
Da hab ich mich noch mehr darauf gefreut, wie es ist, wenn unsere Platte draußen ist und die Leute die Songs kennen. Gänsehaut pur!!!
Charly
19.12.2008 // Tourtagebuch #4
Der nächste Gig war in Offenbach. Unsere erwähnte Routine war langsam echt bemerkbar, auch wenn es sich nach wie vor sehr seltsam für uns anfühlt vor einem Auftritt so viel Ruhe zu haben, während unser Backliner unseren Kram aus dem Bus räumt. Nicht, dass wir da nicht bei helfen, aber wenn die Zeit es zulässt sagt Paul immer "That´s my job. Go and relax!" Das heißt dann Kaffe trinken und ne Kleinigkeit essen bis es dann zum Soundcheck geht.
Offenbach war super, es gab keine großen Pannen aber auch keine Überraschungen. Und damit ging es auch direkt am nächsten Morgen weiter nach Hamburg zu unserem ersten freien Tag während der Tour!
Der Plan war möglichst früh in Hamburg anzukommen um noch etwas vom Tag zu haben. Naja, daraus wurde dann nichts. Wir fuhren später los als geplant (ich glaube, dieses Mal war es nicht nur meine Schuld...ausnahmsweise) und es gab ne Menge Staus und Unfälle auf der Autobahn. Wir kamen also abends im Dunklen in Hamburg an und waren total erschöpft. Nur der Hunger (es gab ja kein Catering) trieb uns an nochmal vor die Hoteltür und wir gingen mit unserer kleinen aber feinen Crew italienisch Essen. Lecker!
Am Folgetag war dann das Konzert in Hamburg geplant. Das Docks war vergleichsmäßig viel kleiner, als die bisherigen Hallen, aber sa sympathisch aus. Wir dachten uns, dass es bestimmt ganz gemütlich wird in einer kleineren Location zu spielen, die dafür aber schön voll ist. Von wegen schön voll! Es war übertrieben voll. Es gab für uns keine Möglichkeit nach dem Auftritt (der übrigens richtig richtig gut war) von der Bühne zum Merchstand zu kommen. Trish und ich haben es versucht...blöde Idee!!!
Um von der Bühne in unseren Backstageraum zu kommen mussten wir durch einen anderen Club in den Keller. Um etwas zu Essen mussten wir uns hinter der Bühne hinter dem Banner von In Extremo langschleichen. Und immer schön aufpassen, dass in dem Moment nicht die Pyrotechnik hochgeht! Und um zum Merch zu kommen...ja da mussten wir durch den anderen Club zum Catering durch eine Pizzeria und dann einmal komplett um einen Häuserblock auf die Reeperbahn, um den Vordereingang zu benutzen. Charly wurde darauf einmal von der Security nicht durchgelassen, weil sie ihren Ausweis vergessen hatte. Bisher hatten wir mit sowas wenig Probleme, weil man uns vorher ja auf der Bühne gesehen hat. Aber dieses Mal klappte das nicht. Auch nicht, als Charly auf unsere rumfliegenden Flyer zeigte, wo ein großes Foto von uns drauf ist und man Charly deutlich erkennt. Naja, so kanns gehen ;-).
In Hamburg machten wir dann noch so richtig einen drauf. Nein, keine Party auf der Reeperbahn. Wir fuhren in unser geliebtes Studio von unserem Produzenten Peter Keller und hörten uns zum allerersten Mal und bis tief in die Nacht die fertigen Version unseres Albums an. Alter, Digger, FETT!!!
Johanna
16.12.2008 // Tourtagebuch #3
Im stop-and-go ging es gestern über die Schweizer Grenze nach Deutschland. Warum stop-and-go? Unser Tourbus ist so frei, wärend der Fahrt öfters mal auszugehen. Doch bisher schenkte uns der Zufall in jedem Tunnel eine Haltebucht an den Stellen, da denen das Auto nicht mehr weiter wollte. Aber so ein kaputter Tourbus ist auf jeden Fall ein dickes Rockerplus!
In einem alt-bäuerlichen Gasthaus in Freiburg fanden wir etwas Ruhe, bevor es zur Messe Freiburg ging. Die Halle war wirklich unglaublich groß und über die Hälfte wurde durch Vorhänge abgetrennt, damit das Publikum nicht zu verloren wirkt. Highlight dieses Abends: Wir haben es geschafft, das unser Bandlogo bei unserem Gig auf den Vorhang hinter uns projeziert wurde! Das sah so unglaublich fett aus!

Nach unserem Gig haben wir uns den Bauch mit dem Essen eines Starkochs vollgeschlagen und dann viele viele Autogramme gegeben ;) Langsam entwickelt sich ein System im Verkauf-Autogramme geben-Fotos machen. Jetzt ist die Frage: Ist ein System nicht grundsätzlich ein Rockerminus? Im Vergleich zu den anderen Tagen überdurchschnittlich ausgeschlagen ging es dann heute mittag ins E-Werk in Saarbrücken. Eine schöne Halle, vor allem, mit einem Mediamarkt direkt daneben, wo Johanna und Trish sich gleich neue, fetzige Schnürsenkel gekauft haben...
Den Bauch haben wir uns mit leckerer Tomaten-Käsesuppe vollgeschlagen und sind dann zum Soundcheck gerollt. Danach flotte 30min umziehen und schminken um pünktlich am Bühnenrand, bereit für den Auftritt, zu stehen.

Langsam werden die Auftritte angenehm routiniert, jedoch keineswegs langweilig oder abwesend von uns gespielt. Der Touralltag wird immer bemerkbarer, nicht nur an unseren Augenringen sondern auch an viel mehr Spielpräzesion und ausgefeilterer Performance!
Jetzt sitze ich im Hotel am Hotelpc und kann die Augen kaum mehr aufhalten. Aber das späte ins Hotel fahren hat sich sehr gelohnt, denn vorher haben wir mit In Extremo im Bagstagebereich gesessen und uns sehr nett und lange unterhalten. Und wir braven Schafe haben statt Bier zu rinken die verscheidensten Saftmischungen ausprobiert (dickes Rockerminus...). Cranberry-Banane mit einem Schuss Maracuja wurde zu unserem Favoriten erwählt!
Nun werde ich aber schlafen doch ihr dürft weiterhin gespannt sein, denn Charly schneited grad ein Video zusammen. Wir sind nämlich nicht nur fleißig am Schreiben, sondern filmen auch!
Aurora
14.12.2008 // Tourtagebuch #2.1
Ja, wie gesagt waren wir extrem spät dran, aber die Jungs von In Extremo auch. Die sind nämlich erstmal vom Schweizer Zoll aufgehalten worden und mussten mitten in der Nacht ihr LKW´s durchsuchen lassen. Jedenfalls wurde der Einlass der Zuschauer wegen uns fast ne Stunde nach hinten geschoben und in dem Moment, wo wir einigermaßen fertig waren, liefen auch schon die ersten Fans herein. Schnell schnell fertig machen und rauf auf die Bühne.
Irgendwie bekam ich bei unserem zweiten Auftritt langsam das Gefühl, dass sich tatsächlich eine Art Routine einstellen könnte. Noch war es nicht soweit, aber es fühlte sich ein bisschen danach an. Es lief alles super und die Leute waren noch besser drauf als in der Schweiz, was sich auch nach dem Konzert am Merchandise-Stand zeigte. Viele begeisterte Leute kauften CD´s, Shirts, sagten nette Sachen oder waren nach ner Zeit auch etwas aufdringlich. Aber damit müssen wir auch lernen umzugehen. Noch ein kleines Radiointerview hinterher und wieder ab ins Hotel.
Das Hotel war eher mittlmäßig, aber unsere Lautstärke auf dem Flur war ordentlich. Damit komm ich mal auf Auri´s Rechnung zurück. Quatsch auf dem Hotelflur mitten in der Nacht: Rockerplus! Nichts kaputt gegangen und keiner hat sich beschwert: Rockerminus! Dann haben wir beim Umladen im Tourbus eine Bierflasche auf dem Gehweg zerschlagen: Rockerplus! War aber alkoholfreies Bier: Rockerminus! Hmm...ob das noch was wird mit uns?
Am nächsten Tag stand die Fahrt von Graz nach Hohenems an. Das war wieder eine mega Fahrt mitten durch die Berge und den Schnee. Wir waren aber pünktlich und alles war easy. Das beste an der Halle in Hohenems war wohl der Welnessbereich. Wir sind halb ausgetickt, als wir erfahren haben, dass es tatsächlich eine Sauna und ein Dampfbad gibt und wir das auch benutzen dürfen.
Nach dem Konzert sind wir also direkt in die Sauna und haben schön entspannt. Also an sowas könnte ich mich total gewöhnen! Ist aber leider noch nicht Alltag. Aber man weiß ja nie. Nach dem Hohenems-Gig fuhren wir direkt weiter nach Deutschland und kamen um 4 Uhr morgens total durchgefroren in Freioburg an, wo wir im Hotel total platt ins Bett fielen.
Und hiermit übergebe ich das Wort wieder an Auri.
Liebe Grüße, die Jo
12.12.2008 // Tourtagebuch #2
Jetzt haben wir schon drei Auftritte mit In Extremo hinter und und ich habe viel aufzuholen.Eigentlich komisch, dass ein Tag trotz ewig langer Busfahrten so ereignisreich sein kann.
Bei unserer Ankunft in Zürich - erster richtiger Tourtag - musste es natürlich erstmal schneien. Wir waren ja in der Schweiz. Wir hielten vor einem Gebäude, das eine etwas größere Version einer Skihütte war. Nichtsahnend liefen wir durch die Tür und standen augenblicklich in einer riesen Halle. In DER Halle, in der wir gleich auftreten sollten. Um uns herum liefen die Jungs von In Extremo und deren zahlreiche Crew und eine Menge anderer Leute.
Das war etwas plötzlich für meine Nerven. Da packt man tagelang Koffer, probt wie bekloppt und bereitet sich ausgiebig vor, aber so richtig hat man es dann doch nicht gecheckt. Ich war das erste Mal seit langem vor einem Auftritt echt aufgeregt. Ich glaub die Mädels auch. Soundcheck, Abendessen, fertig machen und raus. Es war geil!
Natürlich waren wir nicht der Hauptakt und die Leute waren wegen In Extremo da, aber wir wurden ziemlich freundlich behandelt. Sagen wir mal, verhältnismäßig freundlich. Wir haben als Supportband auch schon andere Sachen erlebt. Apropos freundlich. In Extremo und alle deren Mitarbeiter sind super super freundlich und hilfbereit. Das nimmt uns natürlich eine Menge Stress ab.
Am nächsten Tag musste um 7 Uhr morgens aufgestanden werden und direkt gings los nach Graz - stolze 786km. Das war keine angenehme Fahrt. Kalt, Regen, Schnee, man wollte schlafen, man wollte essen, einem war schlecht... Und zu spät dran waren wir auch noch!
Fortsetzung folgt,
Johanna
09.12.2008 // Tourtagebuch #1
Rockstars lärmen, rauchen, stinken, schwitzen, zerstören und saufen.
Die folgenden Berichte sollen eine Antwort auf folgende Frage finden: Sind wir echte Rockstars?
07.12.08 früß morgens wird der Tourbus beladen. Dazu fuhren wir erst in die Kölner Innenstadt um den Proberaumschlüssel zu holen. Dann zum Proben, dann in die Innenstadt, dann zum Proberaum, dann in die Innenstadt... Irgenwann auf die Autobahn nach Hannover.
Dort haben wir im Studio mit unserem Mischer Willi die perfekten Soundeinstellungen unserer Verstärker und die perfekte Schlagzeugmikrofonisierung gesucht und auch gefunden.
Danach die ganze Backline in den Bus, um ihn kurze Zeit später wieder leer zu räumen - wir mussten schließlich wissen,ob die neuen Einstellungen auch in einer Halle klingeln.
Taten sie und somit auf nach Wiesbaden zu einem Zwischenstop bei Willis Eltern. Wir kamen nachts um drei dort an und wurden mit saftig-heißem Toast-Hawaii begrüßt.
Unglaublich erholt und wie von Mutti versorgt ging es ziemlich verspätet (Rockerplus), aber geduscht und satt (Rockerminus) nach Frankfurt, wo wir Dolores (Tourmanagerin) und Paul (Backliner) eingesammelt haben.
Jetzt sind wir auf dem Weg nach Zürich und haben sogar schon die erste Polizeikontrolle (Rockerplus) hinter uns und gucken Spice World (Rockerminus?).
Aurora
11.08.2008 // Das lange Warten
Während Charly hin und wieder nochmal nach Hamburg muss um den Gesang fertig zu machen (ihr Tagebuch dazu gibt´s dann demnächst), befinden wir uns mittlerweile in einer anderen Phase, die für uns ganz neu, aber auch tierisch wichtig ist. Das Mixing!
Momentan werden die ersten fertigen Songs gemischt, und zwar von Moritz Enders aus Köln. Wir bekommen fast täglich einen Song per Email geschickt und haben dann haargenau anderthalb Stunden Zeit zu entscheiden, ob´s gut ist. Meistens ist es das! Auch wenn man mal die eine Gitarre lauter und die andere leiser haben will… Ich will sie meistens lauter ;-).
Tja, mit dem Mischen der Songs, aber auch mit vielen anderen Kleinigkeiten, kommen wir der Tatsache, bald unser allererstes Album fertig zu haben, immer näher. Wir können es noch gar nicht richtig begreifen und sind natürlich super gespannt, wie die Songs draußen ankommen werden. Aber eigentlich sind wir uns sicher, dass es euch gefallen wird…wir selber sind überglücklich und total begeistert!
Zum Glück haben wir zwischendurch ja immer wieder mal Auftritte, das holt einen dann zurück zum gemeinsamen Musikmachen, ohne Glaswände dazwischen und Kopfhörern auf den Ohren. Das Konzert in Hannover Anfang August war für uns ein besonderes Erlebnis. Die Location und die Bühne waren super, der Backstagebereich der Hammer und wir übernachteten nicht in einem Hotel, sondern in einem riesigen Ferienhaus nur für uns! Das war einfach genial!
In der Gallery gibt´s ein paar exklusive Backstage-Fotos aus Hannover ;-).
Liebe Grüße, die Jo
23.06.2008 // STUDIOTAGEBUCH // ENDLICH DARF CHARLY RAN - TEIL 1
… und jetzt die Vierte im Bunde.
Nachdem ich den anderen Mädels gefühlte 4 Monate bei den Recordings zugeschaut habe konnte ich es nicht mehr abwarten, den eigentlich wichtigen Teil der Produktion zu starten ;-).
Es ging los in Münster bei Jan Löchel, wo ich zwei Songs eingesungen habe. Jo brachte mich mit dem Auto hin, direkt aus Hamburg. Dann hat sie als große Schwester noch mal kontrolliert, ob hier auch alles mit rechten Dingen zugeht ;-).
Das Studio ist ziemlich neu. Von da aus hatte ich einen schönen Blick auf den Hafen von Münster, die Sonne schien und es waren einfach die besten Vorraussetzungen die ersten Songs aufzunehmen.

Von Münster an sich habe ich nicht allzu viel gesehen, außer den wunderschönen Hafen und mein Hotelzimmer. Nach zwei Tagen war ich fertig… ich denke doch, das ist ein ganz guter Schnitt. Danach musste ich allerdings wieder nach Kölle, da ich ja noch einen Nebenjob namens „Schule“ habe, bei dem ich mir leider nicht nach Lust und Laune Urlaub nehmen kann.
Den Hauptteil der Produktion habe ich jedoch in Hamburg im Zwischengeschoss bei Peter Keller verbracht.
Als ich dort ankam, war ich so happy am nächsten Tag singen zu dürfen, dass ich bis in die späten Morgenstunden aufm Kiez ein wenig durchgefeiert habe und am nächsten Tag mit einem üblen Kater aufgewacht bin. Nichts desto trotz war meine Stimme wie auch meine Stimmung voll da.
Als es dann soweit war, (Playbacks angerichtet, mental darauf eingestellt und was noch alles dazu gehört) ging ich in mein extra in „Charlygröße“ angefertigtes Gesangskabinchen und machte Soundcheck (Ja! Auch für Gesang macht man einen Soundcheck!). Während ich eine lange Zeit dauernd „Teeeest“, „1, 2, 3,…1.734.859“ und jedes Gedicht, das ich konnte, aufgezählt habe, wurde ich mir glaube ich zum ersten Mal bewusst, was ich da überhaupt tat. Klar bereiten wir uns seit Ewigkeiten darauf vor irgendwann im Studio zu stehen um unser „Album„ aufzunehmen. Aber als es dann wirklich so weit war und der Produzent auf „Record“ drückte und der Song anfing war es doch ein Gefühl, dass ich mir vorher nie soooooo geil vorgestellt hatte!
28.05.2008 // JOHANNA - EPISODE 2
Ich habe fertig, und zwar schon seit 3 Wochen! Ich kann euch aber sagen, warum ich erst nach so langer Zeit einen Rückblick schreibe: Ich musste mich erholen!!!
11 Tage war ich eingesperrt in einem wundervollen Studio mit hervorragendem Personal und hatte einen Gitarrensound in den Kopfhörern…nänänä. Das hält man doch nicht aus!

Genau wie die anderen Mädels habe ich nun 16 Songs aufgenommen und ich bin sehr zufrieden damit. Und das lief 11 Tage hintereinander ungefähr so:
Um 9.00 Uhr aufstehen. Um 11.00 Uhr im Studio sein, Kaffe trinken und Frühstücken. Um 12.00 Uhr anfangen auf der Gitarre rumzuklimpern, sich über den nächsten Song oder den nächsten Sound zu streiten, Probleme zu finden und zu lösen oder Bands aus dem Aufnahmeraum zu schmeißen. Spaßig! Danach wird so lange in die Saiten gehauen, bis man (bzw. ich!) gegen 17.00 Uhr vor Unterzuckerung und Hunger dermaßen unerträglich geworden ist, dass man ein Pause einlegt. Nach einem ordentlichen Haufen Pizza, Coca Cola Zero, Kaffe und Mandelhörnchen ist man gut gestärkt für die nächsten Stunden. Wenn dann irgendwann der Zuckerhaushalt zwar immer noch in Ordnung ist, sich die Müdigkeit aber langsam in absolute Albernheit umgewandelt hat, ist man bereit für die Sternstunden der abgedrehten Vorschläge. Meine Güte…
Eine Ausnahme gab es tagesplanmäßig aber doch. Charly kam mich am Wochenende besuchen, um zu gucken, ob auch alles gut läuft und gut klingt. An diesem Samstagabend nutzten wir die Gelegenheit die Reeperbahn abzuklappern. Wir waren in einer Menge von Tanzclubs und Saufbars und ließen es uns natürlich nicht nehmen mal hier und da diverse Getränke zu probieren…man weiß ja nie. Vielleicht schmeckt ein Wodka-Lemon in Hamburg ja ganz anders als in Köln… Tat er nicht! Die Krönung war dann, dass wir durch unseren Manager auf die Tour-Abschluss-After-Show-VIP-Party von Roger Cicero („Frauen regier´n die Welt…“) durften. Da gab es Freigetränke und super Jazz-Musik. Und Herr Cicero gab selber ein paar Jazzstandarts auf Englisch zum Besten. Der hat schon eine verdammt gute Stimme… (Ein Foto von dem Abend gibt´s übrigens in der TBS meets – Gallery.)

Nach diesem Abend folgten noch 5 von den 11 Tagen, in denen hart gearbeitet wurde. Man will ja auch irgendwann fertig werden und nach Hause fahren.
Apropos „irgendwann fertig werden“: Charly bricht in wenigen Stunden nach Hamburg auf und endlich mal anzufangen um dann irgendwann auch fertig zu werden.
Von ihr werdet ihr also demnächst hören, wie es bei den Vocal-Recordings voran geht und wie sie sich mit den Männern im Studio rumschlägt. Viel Spaß dabei!
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15.04.2008 // JOHANNA - EPISODE 1

Uiuiui...war das eine strapaziöse Anreise, als es für mich hieß nach Hamburg ins Studio zu fahren um Auri abzulösen. Trish und Auri hatten bei ihren Aufnahmen ein Wahnsinns-Tempo vorgelegt und so musste ich bereits am Ostersmontag los, um weiter an unserem Plan der musikalischen Weltherrschaft zu pfeilen. Ich also Gepäck für gefühlte 4 Wochen, Gitarren, Charly, Trish plus männliche Begleitung ins Auto gepackt und ab auf die Autobahn. Achne, wir mussten ja vorher auf der Tankstelle unseren kaputten Tank vom ADAC flicken lassen...
Endlich auf der Autobahn bot sich uns ein fliegender Wechsel von sommerlichem Sonnenschein zu Schneeregen und Hagel. Und das im 10-Minuten-Takt! Unglaublich! Na gut, ich mach´s kurz: Ich saß am Steuer und habe einen Unfall gebaut. Bin voll in ein Stauende reingebrettert. Es ist niemandem etwas passiert (ein Glück für meine Gitarren!!), außer unserem Auto und dem Neuwagen vor mir! Und schon wieder kam der ADAC um uns zu versichern, dass man trotz Totalschaden weiterfahren könne. So eine Sch****!
In Hamburg angekommen ging es mit der Reisegruppe Black Sheep und Partner erstmal auf die Reeperbahn. Das Erste, was wir also von Hamburg sahen, war ein dicker alter Herr mit Baseballcap, der uns in einer etwas vulgäreren Sprache hartnäckig aufforderte sich sein Lokal und die darin tanzenden Damen anzusehen... Nein Danke!

Nun zum eigentlich Grund der Strapazen: Die Aufnahmen! Auch wenn es mir seeeehr viel Spass macht aufzunehmen, vor allem mit den wunderbaren Leuten, mit denen wir arbeiten dürfen, war es doch sehr anstrengend ca. 5 Stunden lang Soundcheck zu machen, um DEN Sound zu finden. Ich hatte bisher keine Lust auszurechnen, wie viele Kombinationsmöglichkeiten es bei der Anzahl von Topteilen, Boxen und Combi´s gibt. Glaubt mir, es sind viele! Vor allem, wenn man auch mal mehrere Verstärker gleichzeitig aufnimmt... Ob sich die Mühe gelohnt hat erfahre ich dann im Sommer, wenn das Album raus ist. Wie unser Produzent immer sagt:"Kauf dir die Platte, wenn du den Take nochmal hören willst!!" Ich denke aber, dass ich jetzt schon erahnen kann, dass ich sehr sehr zufrieden sein werde :-).
Nach einer Woche und drei Songs durfte ich dann erstmal nach Hause, um etwas zu entspannen. Genau in diesem Moment bin ich aber schon wieder im Studio und arbeite seit fast einer Woche an weiteren Songs.
Mehr dazu in EPISODE II ;-)
02.04.2008 // Mein Studiotagebuch // Wochenrückblick - Aurora

Am 17.03.08 fuhren Johanna, Charly und ich mit dem Auto nach Hannover ins Wohlklangforschungs-Studio.
Nach einem Rundgang durchs neue Studio unseres FOHs Willi, Begutachtung von Trishs Aufnahmestätte und mehreren Runden Billard (mein erster Versuch Billard zu spielen) ging es für Charly und mich im Auto von Produzent Peter Keller nach Hamburg. Johanna fuhr Trish nach Hause.
Nachmittags kamen wir im Studio Zwischengeschoß an und es wurde der Verstärker aufgebaut.
Ab Dienstag wurde dann Bass aufgenommen, was sich leider gerne in die Länge zog, da wir viel am Sound rumprobiert hatten.
Ich nehme den Bass auf das fertige Schlagzeug auf, das beim Editieren „überarbeitet“ wird. Allerdings kamen Chris (Peters Assistent) und Tillmann nicht mit dem Editieren des Schlagzeugs hinterher, so dass ich schnell nichts mehr hatte, worauf ich hätte aufnehmen können.
Charly, die nur zu Besuch war, verließ uns am Mittwochmorgen und da ich anstatt der geplanten vier, sieben Tage im Studio war, blieb ich recht einsam an Ostern.

Aber dafür stimmt das Ergebnis! Mit viel Druck, Präzision und Leidenschaft haben wir uns durch die Songs geknüppelt und sind sehr zufrieden! Es war wirklich ein Erlebnis!
Gespielt habe ich fast abwechselnd auf einem Ibanez SDGR und einem Fender Jazzbass über einen Ampeg-Verstärker. Zwischendurch haben wir dann noch mit einem Oktaver oder einem Synthesizer rumgespielt.
Als erstes wurde wie bei Trish „Remember“ aufgenommen und „Sirens“ bildete den Abschluss - Insgesamt 16 Songs.
Doch Dank der Unterstützung durch Elvis, Peters Hund, war dies ein Leichtes. ;)
Am Montag wurde ich dann von Johanna, Charly, Trish, meinem Freund Julian und Trishs Freund Julian besucht.
Über deren Hinfahrt wird sicher Johanna berichten, ihr könnt gespannt sein!
Johanna übernahm meine Schicht, indem sie ab heute Gitarren aufnimmt und Charly mischt mit dabei.
Den Besuchern wurde Hamburg gezeigt: Wir waren am Hafen, auf der Reeperbahn, auf dem Dom und auf der Marktstraße (DER Straße zum Shoppen!).
Dienstag abend sind wir dann bis auf Johanna und Charly wieder nach Hause gefahren.
Liebe Grüße,
Aurora
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26.03.2008 // Drummerturgie // Wochenrückblick - Trish
Noch ziemlich unter Adrenalin von den letzten Gigs bin ich erstmal im Auto Richtung Hannover eingeschlafen ;-)
Nach einer herzlichen Begrüßung mit Keller unserem Producer, Tillman, Willi und Benji (ja so viele Kerle „nur“ für Drum-Recordings) und einem kleinen Rundgang durchs neue Wohlklangforschung-Studio, ging´s auch direkt mit dem Soundcheck los. Ich muss sagen, das Set mit dem ich aufnehmen durfte war der Hammer. Wie´s klingt kann man ja dann später auf der Platte hören… Die erste Nacht haben wir bis halb eins gearbeitet, danach musste Ruhe sein. Wegen den Nachbarn glaube ich.
Generell waren unsere Arbeitszeiten von elf morgens bis Ende offen, meistens um Mitternacht rum. Im Durchschnitt haben wir zwei/drei Songs pro Tag geschafft. Von der Stadt selber hab ich, außer der näheren Umgebung des Studios, leider nicht viel gesehen. So bin ich eine Woche zwischen der WG, in der ich gewohnt hab, und dem Studio hin und her gependelt. Ich war schon ein bisschen überrascht wie viel Wartezeit zwischendurch entstanden ist, es gab mit der Technik immer viel zu tun. Da konnte ich nicht viel helfen. Aber die Zeit konnte ich gut zum Billiardspielen nutzen ;-). Und ich glaube ich habe in diesen 7 Tagen mehr Kaffee getrunken als in den 7 Monaten davor. Das ist eine realistische Einschätzung, glaubt es mir!

Ich weiß nicht mehr, wann ich welchen Song eingespielt habe, aber ein paar Dinge sind mir definitiv hängen geblieben. Der erste Song war z.B. „Remember“ und der letzte „Sirens“. Was ich aber eher meine sind diese magischen Momente um halb zwölf abends, wo man sich einfach hinsetzt um einen Song zu spielen (Bring us back). Und dann geht auf einmal alles von ganz alleine. Der Kopf schaltet sich aus und dann irgendwann kommt von Keller aus der Regie ein: „Den haben wir fertig, geil! Geh nach Hause, gute Nacht!“, und man denkt nur, „Warte mal, wie jetzt?“
Es gab aber auch andere Zeiten, in denen klappte nichts so, wie ich es wollte. Nach ein paar Tagen wollte mein Fuß bei den schnelleren Songs nicht mehr so richtig. Da musste ich mich schon ziemlich zusammenreißen, hat dann aber auch geklappt.
Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden mit meiner Leistung, obwohl man natürlich immer denkt man hätte es besser machen müssen, das ist wohl der Ehrgeiz, naja. Auf jeden Fall bin ich total gespannt, wie das Ergebnis wird und auch was die anderen Mädels so machen. Denn bei deren Aufnahmen bin ich ja nicht immer dabei.
Cheers, Trish (21.03.08, Düren)
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